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Mit gleichem Personal aber einem neuen Chef (Trainer Mäge) starteten wir heute vor einem Jahr in die neue Saison. Angesagt waren jeweils ein knüppelhartes Einlaufen mit Knüppeln und einem durchlöcherten kleinen Plastikball (auch Unihockey genannt), gefolgt von einem unmenschlichen Kondi-Block mit anschliessendem gemeinsamem Verrenken von Gelenken (auch Dehnen genannt).
Da war das erste Trainingsstündchen bereits vorbei und „es paari scho am Aschlag“, oder mindestens einer. Der Sommer ging und damit auch unsere Mitte-Verstärkung aus dem Thurgau. Philipp zog’s beruflich noch mehr gegen Westen, genauer in den Südwesten, ganz genau nach Genf. Nach dem ersten Saisonspiel ging noch einer, nein es war nicht Rainer, sondern der Alex und zwar unfreiwillig. Mit viel echtem Schmerz in den Knien und in der Seele musste er uns und den Volleyballsport loslassen. An dieser Stelle den beiden ein grosses Dankeschön für’s engagierte Mittun. Mikes Schulter heilte auch nach einem dosierten Sommertraining nicht wirklich und er musste als Spieler ein weiteres Mal forfait geben, für eine Saison, welche als Novum mit nur sechs gegnerischen Teams bzw. zwölf Matches nicht so anstrengend schien. So zogen wir die Vorrunde mit guten, engagierten Matches durch. Die als schwächeren Teams eingestuften Studen, Muristalden und Bern wurden nacheinander geschlagen. Darauf folgten die (obligaten?) Niederlagen gegen Strättligen und Lyss. Dafür erlebten wir mit einem umkämpften und dadurch noch wertvolleren Sieg gegen den zwischenzeitlichen Leader Länggasse das Highlight der Vorrunde. Dann ging’s ab in die Volleypause, welche vom Chlousetag an rund sechs Wochen lang dauerte und danach waren wir wirklich die Chlöise. Ein läppischer Match gegen den Tabellenletzten wurde in der Rückrunde gewonnen. Alle anderen Gegner freuten sich über die Punktgewinne gegen uns. Langzeitabwesende, Dauerverletzte und kurzfristige Absagen trugen das ihre bei, so dass wir uns am Schluss in der Ranglistenmitte einreihten: drei Gegner hinter uns und drei mit grossem Abstand vor uns; halt einfach Mittelmass! Es lag nicht am Trainer und schon gar nicht am Coach. Wir Spieler dürfen uns allenfalls an den Ohren ziehen oder lernen, mit Niederlagen besser umzugehen. Die nächste Saison gibt uns die Gelegenheit dazu. Mögen wir „das Unveränderbare so akzeptiere, aber witerhin mit Chopf, Häng und Füess nachem Sieg giere oder haut eifach eis ga biere.“ Ziel: Einer der vordersten Plätze in der Rangliste einnehmen. |